Bernd zur Bergpredigt

Bei einem Wochenende mit dem CVJM Heimerdingen, hab ich die Chance genutzt und mich mit Bernd über die unten stehenden Fragen unterhalten.

Bernd ist stellvertretender Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens und nicht minder aktiv in der Politik. Letztens eben hat er sich mit der Angela unterhalten. Wie auch immer. Wenn jemand in Politik und Wirtschaft in diesem Maße aktiv ist und als Christ dort leben will, ist er zwangläufig damit konfrontiert sich den unsten stehenden Fragen zu stellen.

Ich versuche jetzt Bernds Position inhaltlich treffend wiederzugeben:

Bernd kennt die Spannung zwischen politischer, sozialer oder marktwirtschaftlicher Realität und Jesu Anspruch. Diese Polarität bestätigte er mir gegenüber. Wie Bernd damit umgeht, wollte ich wissen.

Abhalten lassen will er sich von gefallenen Strukturen jedenfalls nicht. Doch wie schon erwähnt beobachtet er auch, dass, wenn man sich einbringen möchte, man immer Teil eines größeren Ganzen wird – einer Firma z.B. oder einer politischen Partei. Dort ist man gewissen Machtstrukturen unterworfen (dem Geschäftsinhaber, in einer Demokratie der Mehrheit) die dazu führen, dass man als Teil des Großenganzen Dinge mitträgt, die gegen die Bergpredigt zu stehen scheinen. Diese Divergenz sieht Bernd allerdings als in einem Prozess, der sich zum Guten hinwendet, wenn man Teil davon bleibt – Bernd geht also ersteinmal davon aus, dass Christen, da wo sie sind, prägen und nicht anders herum.

Er kennt aber genauso die Macht der widergöttlichen Gesetze, die in einen den Bann ziehen können. Wenn dieser Bann zu stark auf den einzelnen Christen in Politik, Wirtschaft usw. wird, oder wenn die Kompromisse unter denen der Christ zeitweise leben muss, ihn zu sehr zerreisen, zieht es Bernd genauso in Betracht, dass ein Abstandnehmen oder ein Wechsel notwendig werden könnte.

Für mich war interessant, zu hören, wie jemand – nicht vom Schreibtisch aus – mit den Ansprüchen Jesu umgeht. Ernüchternd aber auch, dass offensichtlich so vieles spannungsreich bleibt. Danke Bernd!

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