“Orte der Hoffnung – prophetische Zeichen”

Die letzten vier Tage hatte ich die Möglichkeit auf dem “Treffen für Verantwortliche” (TvV) mit dem Thema “Orte der Hoffnung – prophetische Zeichen” dabei zu sein. Ich bin ohne konkretere Vorstellung  hingefahren und konnte, dort angekommen, zunächst nicht wesentlich mehr aus Nobbi – der mich, Fabse, Marian und Dan eingeladen hatte – herausbekommen, als dass das Treffen “anders” sei.

Nach und nach realisierte ich, wer mir da am Essenstisch gegenüber saß. Darunter waren z.B. Br. Franziskus Joest, der Prior des Brüderzweiges der Jesus-Bruderschaft Gnadenthal, Lothar Penners, Bewegungsleiter der Schönstattbewegeung und seineszeichens Prof. der Philosophie, oder Wilhelm Bläsing, geistlicher Vater des CVJM München. Schon bald verstand ich auch, dass es bei diesem Treffen nicht um das Präsentieren großer Namen, Titel oder Werke ging, sondern um das Hören, auf das “was der Geist den Gemeinden sagt” und auf das, was im Gegenüber ist. Diese zurückhaltende, hörende Haltung hat mir sehr gut gefallen.

Es kamen also vielleicht 100 Menschen zusammen, um auf Gott und den Anderen zu hören. Menschen unterschiedlichster geistlicher Gemeinschaften. Darunter mir Bekannte wie Jugend mit einer Mission, die Jesusbruderschaft Gnadenthal, die Schwestern aus Selbitz, die Darmstädter Marienschwestern, die Fokular- oder Schönstattbewegung und mir Unbekannte, wie z.B. die katholischen Gemeinschaften “Hauskirche Fiat Verbum” oder “Sant’Egidio“. In dieser Unterschiedlichkeit scheint man miteinander in Einheit gehen zu wollen. (So steht das TvV auch hinter den Miteinander-Kongressen.) Diese Einheit beruht nicht darauf, dass man über die Unterschiedlichkeit hinweggeht oder sie gar nicht wahrnimmt, wie ich es oft erlebe. Vielmehr habe ich dort beeindruckende Achtsamkeit der Tradition des Anderen erlebt, das Wissen und die Wertschätzung der Eigenart des Anderen. “So wie ich das gehört habe” (wie man gesagt hätte) geht es um Jesus in der Mitte und um eine gegenseitige Wertschätzung der unterschiedlichen Wege ihm nachzufolgen. Toll.

Und: Es war das erste Mal meines Lebens mit einem zölibatär-lebenden-charismatisch-katholischen Bruder ein Bier zu trinken … und das in der Fastenzeit.

3 Reaktionen zu ““Orte der Hoffnung – prophetische Zeichen””

  1. markus

    klingt sehr cool! schade, dass ich es nicht geschafft habe. wenn die kids größer sind trinke ich mit :)

  2. Fabse Backhaus

    War eine schöne Zeit mit dir Daniel :) !
    Erlaube mir noch eine kleine Werbung. Ich habe hier drei Parts, die davon erzählen was inhaltlich lief. Also eine gute Ergänzung zu deinem :)

    http://dichterdichter.wordpress.com/2009/03/14/treffen-der-verantwortlich-part-1/
    und http://dichterdichter.wordpress.com/2009/03/17/treffen-von-verantwortlichen-part-2/

    Der dritte Part wird in den kommenden Tagen veröffentlicht.
    Bis bald – Freund

  3. Julia

    Hey,

    hab gesehen, dass Du Interesse an Prophetie hast. Wenn Du magst, kannst Du Dir ja mal die folgende Internetseite ansehen: http://www.prophetenschule.eu
    Demnächst werde ich noch ein paar mehr Tipps und Hilfen für den praktischen Umgang einstellen.

    Liebe Grüße,
    Julia

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